temPERSO EXPERTS – Gehaltsabrechnung richtig lesen!

Die Gehaltsabrechnung erhalten Sie zwar nur einmal pro Monat, es ist aber ein wichtiges Dokument, schließlich geht es hier um Ihr Geld für Ihren Lebensunterhalt. Nehmen Sie sich aber die Zeit, Ihre Gehaltsabrechnung anzuschauen, diese wirklich zu verstehen und zu kontrollieren? Wahrscheinlich wandert Ihr Blick lediglich über das Brutto- und Nettogehalt, Sie lochen das Dokument, legen es ab und das war es. Eine Überprüfung ist jedoch sinnvoll, denn möglicherweise übersehen Sie den ein oder anderen Fehler und verpassen somit, den ein oder anderen Euro mehr herauszuholen. temPERSO EXPERTS erklärt Ihnen, welche Faktoren beim Lesen und Prüfen Ihrer Gehaltsabrechnung wichtig sind.
  1. Ist das Gehalt, wie vertraglich vereinbart, korrekt?
Bei einem festen Gehalt sollte der ausgezahlte Betrag konstant sein, es sei denn, die Höhe des Bruttogehalts oder einzelne Abgaben ändern sich. Falls das ausgezahlte Gehalt nicht wie erwartet ist oder sich geändert hat, sollten Sie den Unstimmigkeiten auf den Grund gehen.
  1. Ist die Lohnsteuerklasse korrekt?
Die Höhe der Lohnsteuer richtet sich nach dem Einkommen und nach der Lohnsteuerklasse des Beschäftigten. Die Steuerklasse richtet sich danach, ob Sie ledig, verheiratet oder verwitwet sind und ob Sie Kinder haben. Wird eine falsche Steuerklasse zur Berechnung des Gehalts herangezogen, kann dies mehrere hundert Euro Unterschied im Monatsnettolohn ausmachen. Nachdem die Lohnsteuerkarte abgeschafft und zum 01. Januar 2013 durch Elektronische LohnSteuerAbzugsMerkmale (ELStAM) ersetzt wurde, wird Ihre Lohnsteuerklasse über das ELStAM-Verfahren abgerufen. Bei Ihrem Arbeitgeber werden steuerlich bedeutsame Änderungen nach ihrer Eintragung im Melderegister (zum Beispiel Heirat, Geburt eines Kindes, Kirchenein- oder Kirchenaustritt) automatisch für Ihren Lohnsteuerabzug berücksichtigt. Unstimmigkeiten in den Lohnsteuerabzugsmerkmalen müssen direkt mit dem Finanzamt geklärt werden.
  1. Sind die Abgaben der Sozialversicherungen korrekt?
Die Beiträge zu den Sozialversicherungen können sich ändern. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn Sie sich über die aktuelle Höhe der Abgaben informieren. Der allgemeine Beitragssatz zur Krankenversicherung liegt aktuell bei 14,6 Prozent (Arbeitnehmer und Arbeitgeber je 7,3 Prozent). Zusatzbeiträge der Krankenkassen können hinzukommen. Diese werden alleine vom Arbeitnehmer getragen. Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung sank zum 1. Januar 2018 von 18,7 auf 18,6 Prozent (Arbeitnehmer und Arbeitgeber je 9,3 Prozent). Mit dem Pflegestärkungsgesetz II ist ab 2017 der Beitragssatz um 0,2 Prozentpunkte auf 2,55 Prozent gestiegen (Arbeitnehmer und Arbeitgeber je 1,275 Prozent). Kinderlose Versicherte, die das 23. Lebensjahr vollendet haben, zahlen einen Beitragszuschlag in der Pflegeversicherung in Höhe von 0,25 Prozent. Diesen trägt der Arbeitnehmer allein. Die Beiträge zur Pflegeversicherung sollen laut Pflegebericht der Bundesregierung bis 2022 stabil bleiben. Der Beitragssatz in der Arbeitslosenversicherung ist zum 01.01.2011 auf 3,0 Prozent gestiegen. Dieser Satz gilt auch für 2018 (Arbeitnehmer und Arbeitgeber je 1,5 Prozent).
  1. Sind alle Gehaltsbestandteile korrekt?
Das Gehalt kann sich aus mehreren Bestandteilen zusammensetzen, wie beispielsweise Prämien, Urlaubsgeld sowie Zulagen für Arbeit an Sonn- und Feiertagen. Vergleichen Sie diese mit den Angaben in Ihrem Arbeitsvertrag, in Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen.
  1. Ist die Kirchensteuer korrekt?
Wenn Sie einer Religionsgemeinschaft angehören und auch tatsächlich in Deutschland leben, kann es sein, dass Sie im Rahmen Ihrer Einkommensteuer auch einen Beitrag an Ihre Kirche leisten müssen. Neben der evangelischen und der römisch-katholischen Kirche erheben auch die alt-katholischen Kirchen, die freien Protestanten, die freireligiösen Gemeinden, die Unitarier und die jüdischen Gemeinden eine Kirchensteuer. Die Kirchensteuer ist ein Zuschlag auf die bereits berechnete Einkommensteuer. In Bayern und Baden-Württemberg beträgt diese 8 Prozent, in den anderen Bundesländern liegt der Anteil für die Kirchensteuer bei 9 Prozent. Solange Sie in Deutschland wohnen, kann nur ein Austritt aus der Religionsgemeinschaft einen Wegfall der Steuern bewirken. Mit dem Online-Kirchensteuer Rechner können Sie ermitteln, wie hoch Ihr Beitrag für Ihre Kirchengemeinde ist. Falls Ihr Einkommen über einer Kappungsschwelle liegt, können Sie beantragen, dass ein niedrigerer Steuersatz zum Tragen kommt. Falls Sie in einer Ehe mit verschiedenen Konfessionen leben oder nur ein Partner verpflichtet ist, Kirchensteuer zu zahlen, kommen weitere Sonderregelungen zur Anwendung. Sofern beide Partner Kirchensteuer zahlen müssen, wird bei gemeinsamer Veranlagung die erhobene Steuer unter beiden Religionsgemeinschaften gleich verteilt. Ist ein Partner konfessionslos, kann ein sogenanntes Kirchgeld erhoben werden. Behalten Sie diese Punkte im Hinterkopf, erkennen Sie Fehler in Ihrer Gehaltsabrechnung und können diese reduzieren. Schauen Sie sich Ihre Gehaltsabrechnung genau an – es geht um Ihr Geld. temPERSO EXPERTS unterstützt Sie in Ihrem beruflichen Werdegang.

temPERSO EXPERTS – Gehaltsvorstellung in Ihrer Bewerbung? Die Evaluierung Ihres Marktwertes!

„Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Gehaltsvorstellung an …“. Viele Arbeitgeber verlangen bereits in der Stellenanzeige, dass Kandidaten in ihrer Bewerbung ihre Gehaltsvorstellungen formulieren. Wenn eine Gehaltsvorstellung gefordert ist, dann sollten Sie in Ihrer Bewerbung auch darauf eingehen. Denn, wenn Sie als Bewerber auf einen explizit geforderten Gehaltswunsch nicht antworten, geben sie unvollständige Unterlagen ab. Ein klarer Minuspunkt im Bewerbungsprozess. Im schlimmsten Fall wird solch eine Bewerbung sofort aussortiert, da Sie eine explizite Aufforderung und Anforderung an die Bewerbung missachten. Doch was ist eine angemessene Gehaltsvorstellung? Wann verkaufen Sie sich zu billig und wann pokern Sie zu hoch? temPERSO EXPERTS hilft Ihnen, die richtige Antwort zu finden.

Am Anfang steht die Recherche:

  1. Regionale Voraussetzungen: befindet sich das Unternehmen in einer finanzstarken Region?
  2. Zukunftsaussichten der Branche: Wie ist die Prognose für die Marktlage in den nächsten Jahren?
  3. Unternehmensgröße: große Konzerne sind zahlungskräftiger als kleine Unternehmen.
  4. Welche Gehälter sind in Ihrer zukünftigen Position üblich?

Jobbörsen
Jobbörsen veröffentlichen zusätzlich zu den Stellenanzeigen oft auch Informationen zu Gehältern. Auf Basis der Angaben zu Positionen und Jahreseinkommen registrierter Mitglieder lassen sich somit Durchschnittswerte nach Beruf, Branche und Region ermitteln. Natürlich ist Ihr beruflicher Werdegang auf ganz anderen Wegen verlaufen, eine erste Orientierung und einen Anhaltspunkt sowie Vergleichswert bieten die Daten von Jobbörsen jedoch allemal.

Bundesagentur für Arbeit
Im Entgeltatlas, der Gehaltsdatenbank der Bundesagentur für Arbeit können Sie nach den „klassischen“ Berufen, Bundesländern, Altersgruppen sowie Geschlecht filtern.

Adzuna ValueMyCV
Das Analysetool der Jobbörse Adzuna analysiert beispielsweise Ihren Lebenslauf und berechnet basierend darauf Ihren Marktwert.

Verbände
Verbände bieten auf Basis regelmäßig durchgeführter Befragungen zu Gehältern und Gehaltsniveaus sowohl unter ihren Mitgliedern als auch unter Mitgliedsunternehmen eine regelmäßig aktualisierte Gehaltsstudie an.

Tarifverträge
Manche Unternehmen – gerade in der Industrie – zahlen nach einem Tarifvertrag. Falls das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben möchten, nach Tarif bezahlt, können Sie die einzelnen Lohnstufen öffentlich einsehen. Die meisten öffentlichen Tariftabellen geben das Gehalt nach Tarifgruppe und Jahren Berufserfahrung an.

Nach diesen Recherchen kennen Sie nun die branchen- und positionsüblichen Gehälter, aber reicht dies aus, um Ihren Gehaltswunsch in Ihrer Bewerbung zu formulieren? Was muss final alles zusammengerechnet werden, damit am Ende nur eine einzige Zahl in Ihrer Bewerbung steht? Schließlich geht es nicht um Ihr Monatsbrutto, das abgefragt wird, sondern um Ihr Bruttojahresgehalt. Hierbei reicht es jedoch nicht, Ihr Monatsbrutto einfach mal zwölf zu nehmen. Vielmehr müssen folgende Faktoren beim Wunschjahreseinkommen berücksichtigt werden.

  • 12 Bruttomonatsgehälter
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Vermögenswirksame Leistungen
  • Versicherungen
  • Dienstwagen
  • Fahrkostenzuschüsse
  • Rabatte, Gratifikationen

Informieren Sie sich ausführlich bevor Sie sich auf einen Gehaltswunsch in Ihrer Bewerbung festlegen.
temPERSO EXPERTS unterstützt Sie gerne bei Ihrer Bewerbung und wünscht Ihnen viel Erfolg für Ihren beruflichen Werdegang.

temPERSO EXPERTS – Lücken im Lebenslauf? Was Sie tun können!

Lücken im Lebenslauf kommen vor: das Studium wird abgebrochen oder die Fachrichtung gewechselt, die Jobsuche gestaltet sich länger als gedacht, ein Jobwechsel in der Probezeit, eine Kündigung, ein Sabbatical oder Elternzeit.

Ein Lebenslauf verläuft nicht immer geradlinig. Beschäftigungsverhältnisse, die 20 oder mehr Jahre dauern gibt es nur noch selten. Die Gründe für Lücken im Lebenslauf sind vielfältig. Ein Personaler wirft nicht gleich Ihre Bewerbung in den Papierkorb, sobald eine Lücke darin auftaucht. Es ist allerdings wichtig, wie Sie mit den Lücken umgehen. Wie Sie diese am Besten in Ihren Lebenslauf integrieren, erfahren Sie hier bei temPERSO EXPERTS.

Das sollten Sie bei Lücken im Lebenslauf auf keinen Fall tun

Auf keinen Fall sollten Sie versuchen, Ihre Lücken in Form von ungenauen Zeitangaben zu verstecken. Nennen Sie nur Jahreszahlen für Ihre Anstellungen, anstatt konkrete Monate für Beginn und Ende einer Beschäftigung anzugeben, wird ein Personaler sofort hellhörig.

Bauen Sie Ihre Bewerbung auch nicht auf einer Lüge auf und versuchen Sie nicht eine mehrmonatige Auszeit als Sprachaufenthalt oder Weiterbildungszeit zu verkaufen. Diese lassen sich in einem Vorstellungsgespräch prüfen. Spätestens wenn Sie nach einem Zertifikat gefragt werden, kommt Ihnen der Personaler auf die Schliche.

Bleiben Sie bei der Wahrheit

Lücken im Lebenslauf sind kein K.O.-Kriterium, Lügen schon. Falschangaben im Lebenslauf sind ein Kündigungsgrund – fristlos, auch nachträglich. Gehen Sie offen mit Ihren Lücken um. Eventuell haben Sie die Lücken sinnvoll genutzt: zur aktiven Jobsuche, Weiterbildung, Aufbaustudium, ehrenamtliches Arbeiten, Pflege von Angehörigen. Bei Arbeitslosigkeit aufgrund einer kurzfristigen Kündigung geben Sie den Grund für die Entlassung unbedingt an. Der Kündigungsgrund liegt oft nicht beim Arbeitnehmer selbst, sondern ist in einer Umstrukturierung oder Insolvenz des Unternehmens begründet. Falls dies nicht der Fall ist, sollten Sie dennoch offen mit der Entlassung umgehen. Auf keinen Fall sollten Sie den ehemaligen Arbeitgeber schlecht reden. Vermeiden Sie in Ihrem Lebenslauf das Wort „Arbeitslosigkeit“ und ersetzen Sie es durch „arbeitssuchend“ oder „Bewerbungsphase“. Den Berufswechsel können Sie mit „berufliche Neuorientierung“ ersetzen.

Ignorieren Sie nicht Ihre Lücken! Erklären Sie dem Personaler verständlich, weshalb Ihre Karriere unterbrochen wurde und was Sie in der Zwischenzeit gemacht haben.

temPERSO EXPERTS unterstützt Sie gerne bei Ihrer Bewerbung und wünscht Ihnen viel Erfolg für Ihren beruflichen Werdegang.

temPERSO EXPERTS – Was in Ihre Bewerbung gehört

Was alles in eine Bewerbung gehört, ist nicht bei jedem Bewerber gleich, vielmehr ist es abhängig von Alter und Berufserfahrung. Ein 20- und 30-jähriger Bewerber hat sicherlich noch nicht die Menge an Zeugnissen, die ein 40- oder 50-jähriger Bewerber vorzuweisen hat. Damit Sie sich bei Ihrer Bewerbung nicht verzetteln, gibt Ihnen temPERSO EXPERTS Tipps für Ihre Bewerbungsunterlagen.

Nicht alles, was man den Bewerbungsunterlagen beilegen kann, gehört auch in die Bewerbung. Je nach Stelle und Karriereverlauf unterscheiden sich die Unterlagen.

Der Einsteiger: Sie sind gerade erst fertig mit der Realschule, möchten sich für eine Ausbildungsstelle bewerben, haben jedoch noch nicht viel Material für den Lebenslauf. Hier rät die Bundesagentur für Arbeit, sowohl Nebenjobs, ehrenamtliche Tätigkeiten als auch Praktika im Lebenslauf anzugeben. Dadurch können die Personalentscheider beispielsweise auf bestimmte Soft Skills der Bewerber schließen.

Der Absolvent: Hochschulabsolventen können bereits ein paar Stationen mehr im Lebenslauf verzeichnen: Praktika, Auslandssemester, Projekte. Dabei sollte das Wichtigste nach oben in den Lebenslauf, nicht nur ins Anschreiben.

Der Wechsler: Sie sind Mitte 30, haben die ersten Stufen Ihrer Karriereleiter hinter sich und möchten sich nun verändern. Jetzt hat das Abiturzeugnis nichts mehr in der Bewerbung verloren. Berücksichtigen Sie für Ihre Bewerbung lediglich die vergangenen fünf bis zehn Jahre. Eventuell können Sie auch passende Schulungen und Trainings für den beruflichen Wechsel vorlegen, um den Jobwechsel positiv zu beeinflussen und die Beweggründe für den Wechsel glaubwürdig zu machen. Gerade Wechsler sind für viele Arbeitsgeber interessante Bewerber, weil sie oft mehr mitbringen als die standardmäßig ausgebildeten Bewerber der entsprechenden Branche.

Der Aufsteiger: Sehen Sie sich auf dem Weg vom Mitarbeiter zum Chef, sollten Sie wissen, dass ein Führungsjob gänzlich andere Verhaltensweisen und Prioritäten erfordert. Je höher die Position, desto weniger kommt es auf Fachqualifikation oder Spezialwissen und umso mehr auf allgemeine Managementfähigkeiten, Führungserfahrung, Führungsqualitäten sowie Persönlichkeit an.

Der Rückkehrer: Wer mehrere Jahre aus dem Job ist, weil er sich um die Kinder gekümmert hat, hat im Lebenslauf eventuell weniger Stationen auf der Karriereleiter. In diesem Fall greift nicht die Fünf- bis Zehn-Jahres-Regel für die Bewerbungsunterlagen. Was man vor der Pause gelernt und gemacht hat, gehört auf jeden Fall in die Bewerbung. Außerdem ebenfalls die in der Elternzeit durchgeführten Weiterbildungen, ehrenamtliches Engagement im Sportverein bzw. Elternbeirat und sonstige Tätigkeiten in der Kinderpause. Dadurch signalisieren Sie Ihrem potenziellen Arbeitgeber, dass Sie sich auch in dieser Zeit fit gehalten haben. Indem Sie darüber hinaus beispielsweise die Betreuungsform Ihrer Kinder angeben, zeigen Sie Ihrem Arbeitgeber, dass er mögliche Bedenken seinerseits zerstreuen kann und dass Sie einsatzbereit für den Job sind.

Der Fast-Rentner: ein Arbeitsverhältnis auf Lebenszeit ist heutzutage eher eine Seltenheit. Wird man jedoch mit dem Arbeitsplatzverlust aufgrund der Insolvenz des Arbeitsgebers konfrontiert, sieht man sich gezwungen, Bewerbungen zu schreiben. In diesem Fall muss im Lebenslauf die persönliche Entwicklung aufgezeigt werden. Die Tätigkeiten beim Langzeitarbeitgeber sollten detailliert nach Positionen und Aufgaben aufgeschlüsselt werden.

temPERSO EXPERTS unterstützt Sie gerne bei Ihrer Bewerbung und wünscht Ihnen viel Erfolg für Ihren beruflichen Werdegang.

temPERSO EXPERTS – Mit welchen Soft Skills Sie in Ihrer Bewerbung überzeugen

Wer mit seiner Bewerbung erfolgreich sein möchte, kommt an den sogenannten Soft Skills nicht vorbei. Personaler setzen die Hard Skills bzw. die Muss-Qualifikationen, die fachlichen Qualifikationen und Kompetenzen bei den Kandidaten voraus. Den Unterschied macht am Ende meist die Persönlichkeit - und damit besagte weiche Faktoren, die Soft Skills. Genau nach diesen zusätzlichen Schlüsselqualifikationen suchen Personaler im Anschreiben und im Lebenslauf.

Die Consultants von temPERSO EXPERTS sind Ihnen gerne beim Herausarbeiten Ihrer Soft Skills behilflich!

Warum sind Soft Skills so wichtig?

Die Kandidaten können sich vor allem mit ihren Soft Skills von anderen Bewerbern abheben. Soft Skills geben in der Bewerbung häufig den entscheidenden Ausschlag, wenn es darum geht, ob ein Bewerber zur Unternehmenskultur und dem bestehenden Team passt - und nicht zuletzt auch, ob er gegenüber den Konkurrenten die beste Wahl ist.

Hard Skills sind Voraussetzung

Die Hard Skills bilden nach wie vor die Grundlage jeder Bewerbung. Fehlen diese, obwohl sie explizit in der Stellenanzeige gefordert sind, hat der Bewerber wenig Chance auf den Job. Diese fachlichen Qualifikationen lassen sich gut vergleichen, unter anderem über die Noten, die Anzahl und Aktualität der Abschlüsse und Zertifikate. Oft bewerben sich gerade bei großen Unternehmen nicht nur eine Handvoll Kandidaten auf eine Position, sondern es gehen mehrere hundert Bewerbungen für eine Stelle ein. Das Problem liegt dann nicht in der Menge, sondern in deren Ähnlichkeit. Gerade Bewerbungen von Universitätsabsolventen weisen nahezu identische Hard Skills auf. Gleicher Studiengang mit gleichem Schwerpunkt, ähnliche Noten, ähnliche Praktika bei ähnlichen Unternehmen.

Wer bekommt dann wohl den Job? Die richtigen Soft Skills können Abschlüsse, Noten und manche fachlichen Fähigkeiten ausstechen. Und das aus gutem Grund. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass die Soft Skills das entscheidende Kriterium sind, ob sich ein Mitarbeiter im Unternehmen erfolgreich integriert und gewinnbringend einsetzt. Hinter den Soft Skills verbirgt sich oft das wahre Potenzial eines Kandidaten. Erfolg im Beruf besteht allenfalls zu zehn Prozent aus Leistung, dafür aber umso mehr aus Psychologie, Soziologie, Strategie, Diplomatie.

Die meisten Arbeitnehmer verbringen mehr Zeit miteinander, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind deren Launen und Marotten öfter ausgeliefert als dem Partner Zuhause. Im Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Damit umgehen zu können, ist essenziell für den Erfolg.

Wichtige Soft Skills, mit denen Sie als Bewerber punkten können:
Teamfähigkeit, Teamgeist, Eigeninitiative, Einsatzfreude, Lernbereitschaft, Offenheit, Zuverlässigkeit, Ziel-, Ergebnisorientierung, Neugierde, Kommunikationsfähigkeit, Selbstmanagement, Selbstbewusstsein, Problemlösungskompetenz, Empathie, Verantwortungsbewusstsein, Motivation, Organisationstalent, Kritik-, Konfliktfähigkeit, Analytisches Denken, rasche Auffassungsgabe, Belastbarkeit, Durchsetzungsvermögen, Ehrgeiz, Emotionale Intelligenz, Interkulturelle Intelligenz, Entwicklungsbereitschaft, Flexibilität, Leidenschaft, Selbstmanagement, Leistungsbereitschaft.

Soft Skills sind jedoch nicht in Stein gemeißelt. Die Anforderungen und Erwartungen, die an Bewerber und Mitarbeiter gestellt werden, unterliegen dem gleichen Wandel wie Branchen, Arbeitgeber und der gesamte Arbeitsmarkt. Innovationen und Entwicklungen machen es für Unternehmen notwendig, darauf zu reagieren und Personal zu finden, das unter den neuen Bedingungen die besten Ergebnisse erzielen kann. Die individuelle Liste der persönlichen Soft Skills ist daher nie abgeschlossen und wird täglich erweitert.

Schauen Sie sich Stellenanzeigen an und Sie werden schnell sehen, welche Soft Skills aktuell gefragt sind. Die Fähigkeiten, die Sie mitbringen, entscheiden darüber, wie groß Ihre Jobchancen sind, wie wahrscheinlich es ist, dass Sie Erfolg haben werden und ob Sie sich bei einem Arbeitgeber durchsetzen können. Die Konkurrenz ist bekanntlich groß und schläft nicht, wer also auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich sein will, sollte sich nicht auf den bereits vorhandenen Soft Skills ausruhen. Seien Sie bereit, mit der Zeit zu gehen, neue Entwicklungen zu erkennen und sich und das eigene Profil daran auszurichten, um den veränderten Anforderungen weiterhin gerecht zu werden.

temPERSO EXPERTS wünscht Ihnen viel Erfolg beim Herausarbeiten und Entwickeln Ihrer Soft Skills.

temPERSO EXPERTS – darauf schauen Personaler bei Ihrer Bewerbung

Wer kennt es nicht: Job-Absagen!

Die Personaler verpacken die Absage an Sie in der Regel nett und höflich. Aber schlussendlich bedeutet es, dass Ihre Bewerbung nicht gut genug war.

In den letzten Jahren hat sich vieles in Sachen Bewerbungen getan. Die Standard-Papier-Mappe wich der elektronischen E-Mail- oder Online-Bewerbung und das Bewerbungsfoto ist nicht mehr zwingend oben rechts. Gab es früher noch einen definierten Standard für Bewerbungen, helfen heute sogenannte „Eye Tracking“-Studien herauszufinden, worauf Personalentscheider bei Bewerbungen wirklich achten und wie sie ihre Entscheidungen treffen. Eye Tracking ist ein wertvolles Werkzeug, um zu messen, in welcher Reihenfolge und wie lange Nutzer Bereiche einer Benutzeroberfläche betrachten. So lässt sich feststellen, welche Elemente die Nutzer aufmerksam betrachten und welche sie komplett übersehen.

Versetzen Sie sich in die Lage eines Personalers, der jeden Tag Dutzende Bewerbungen durchgehen muss. Ihre Unterlagen müssen deshalb sofort klarmachen, dass Sie etwas Besonderes sind. Die Entscheidung, ob ein Kandidat passt oder nicht, fällt innerhalb Sekunden. Personaler nehmen sich durchschnittlich sechs Sekunden Zeit, um einen Kandidaten als „passend“ oder „unpassend“ einzustufen.

Mit Hilfe von „Eye Tracking“ wurde zehn Wochen lang untersucht, worauf Personaler bei Bewerbungen achten. Die zwei Bewerbungen im Bild verdeutlichen, wie Sie bei Unternehmen am besten ankommen. Das zweite Schreiben wurde eher gelesen als die erste Bewerbung. Die erste Bewerbung fiel durch. Das belegen die eingefärbten Bereiche, die die Augenbewegungen der Personaler abbilden. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die zweite Bewerbung ist klar strukturiert, die wichtigsten Fakten sind einfach zu finden. In der kurzen Zeit von sechs Sekunden, die für den ersten Eindruck wichtig sind, wird auf folgende Dinge geschaut: Name, derzeitiger Arbeitgeber, aktuelle Position, vorherige Tätigkeiten, Ausbildung.

Achten Sie bei Ihrer Bewerbung auf ein ansprechendes und schlichtes Layout sowie eine übersichtliche und strukturierte Darstellung.

temPERSO EXPERTS freut sich auf Ihre professionelle Bewerbung!

temPERSO EXPERTS – Mit nur einer Bewerbung zum perfekten Job

Mal angenommen, Sie haben eine gute Ausbildung genossen oder studiert und eine ganz ordentliche Karriere hingelegt. Weiter angenommen, das reicht Ihnen irgendwann nicht mehr. Sie fragen sich: Soll das alles gewesen sein? Geht das jetzt ewig so weiter? Was ist mit meinen Träumen passiert? Stecken Sie beruflich fest oder wünschen sich eine bessere Work-Life-Balance?

Wir unterstützen und beraten Sie – und das erfolgreich! Denn wir haben den neutralen Blick von außen. Das Jobcoaching von temPERSO EXPERTS bietet Ihnen professionelle Unterstützung, bei der Ihre Bedürfnisse an erster Stelle stehen. Unsere Jobcoaches nehmen sich die Zeit, Sie kennenzulernen und maßgeschneiderte Pläne für Sie und mit Ihnen persönlich zu entwickeln. Wir zeigen Ihnen realistische Perspektiven.

Unser Ziel: Wir verhelfen Ihnen zu Ihrem Job!

Um Ihren Wünschen gerecht zu werden, haben wir unsere erfahrenen Personalexperten in unterschiedlichen Unternehmensbereichen gebündelt. temPERSO EXPERTS konzentriert sich auf die Vermittlung von Fach- und Führungskräften in den Bereichen Industrie, Finance, Human Ressources, Office & Management, IT, Aviation sowie Engineering.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in der Personalberatung und unseres langjährig gewachsenen Netzwerkes verfügen wir über fundierte Marktkenntnisse und Expertenwissen. Eine enge Kundenbeziehung garantiert zudem herausragende Ergebnisse. Somit stellen wir sicher, dass wir Ihnen eine effiziente, schnelle und vor allem diskrete Jobvermittlung anbieten können.

Wie das? Sie schreiben lediglich EINE einzige Bewerbung! Diese vergleichen wir mit den Anforderungen der Unternehmen und senden sie ANONYM an jedes Unternehmen, das für Sie attraktiv ist. Ihre Bewerbung erreicht sehr schnell sehr viele Personalentscheider, ohne dass Sie dafür einen Finger krümmen müssen. Während Sie in Ruhe Ihrer Arbeit oder Ihren Freizeitaktivitäten nachgehen, kümmern wir uns um Ihren nächsten Schritt auf Ihrer Karriereleiter.

Möchten auch Sie einen Partner an Ihrer Seite wissen, der Sie auf Ihrem Weg in den Job begleitet? Personalvermittlungen gibt es viele – wenn Sie einen Personalberater suchen, der auf eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit Wert legt, dann kommen Sie zu temPERSO EXPERTS!

Überzeugen Sie sich von unserer Qualität, unserem Fachwissen und Können - Wir freuen uns auf Sie!

Mit Know-how, Partnerschaft & Diskretion zum perfekten Job

temPERSO EXPERTS bringt Sie in den Job – Karriereberatung für Fach- und Führungskräfte

Arbeitsverhältnisse auf Lebenszeit sind heutzutage eher eine Seltenheit. Stellenwechsel erfolgen in vielen Fällen zwar auf Wunsch des Mitarbeiters, aber es gibt auch viele Gründe, die den Arbeitgeber veranlassen, sich von hoch qualifizierten Mitarbeitern zu trennen. Was also, wenn Unternehmen sich von Fach- und Führungskräften trennen? Eine professionelle OUTPLACEMENT-BERATUNG führt die Betroffenen schnellstmöglich zurück auf die Erfolgsspur.

Aber was genau ist eine Outplacement-Beratung?

Outplacement ist eine professionelle Dienstleistung zur beruflichen Neuorientierung gekündigter Führungskräfte durch externe Berater, die üblicherweise vom bisherigen Arbeitgeber finanziert wird. Die Outplacement-Beratung fängt den betroffenen Mitarbeiter unmittelbar nach der Trennung auf, sodass er sich sofort wieder auf die berufliche Zukunft konzentrieren kann.
Ziel ist es, dem ausscheidenden Mitarbeiter möglichst schnell zu einem neuen, passenden Job zu verhelfen. Outplacement-Berater helfen Fach- und Führungskräften, eine langfristige Perspektive und Karrierestrategie zu entwickeln. Sie sorgen dafür, dass die Klienten schnell ins Gespräch mit neuen Arbeitgebern kommen und begleiten die Umsetzung bis zum neuen Arbeitsvertrag.

Wie der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) erklärt, werden 69 Prozent der Kandidaten innerhalb eines halben Jahres vermittelt, nach einem Jahr sind es schon 90 Prozent.

Jede Outplacement-Beratung hat einen anderen Verlauf. Das ergibt sich aus den individuellen Voraussetzungen des Kandidaten. Grundlegend lassen sich jedoch bestimmte Phasen unterscheiden, die in den meisten Beratungsprozessen ablaufen.

  1. Trennungsanalyse
    Eine präzise Analyse der Trennungsgründe ist oft der erste Schritt im Beratungsablauf. Schließlich liegen die Gründe für eine arbeitgeberseitige Kündigung oft nicht in der Person des Gekündigten, sondern in äußeren Umständen wie Restrukturierungen, Fusionen oder Übernahmen.
  2. Persönliche Standortbestimmung
    Eine weitere Phase in der Outplacement-Beratung stellt die Stärken- und Erfolgsbilanz dar. Hier wird analysiert, welche Projekte die Führungskraft in den vergangenen Jahren erfolgreich abgeschlossen hat, welche Aufgaben im Tagesgeschäft gemanagt wurden, welche Sonderaufgaben die Führungskraft inne hatte und welche Branchenkenntnisse vorhanden sind. In dieser Phase wird erfasst, was eine Führungskraft beruflich bereits alles erreicht hat und welche Methoden sie dabei eingesetzt hat. Diese ausführliche Erfolgsbilanz dient der zukünftigen Positionierung der Führungskraft in Bewerbungsprozessen.
    Dabei geht es nicht nur darum, die individuellen Vorlieben, Talente, Interessen und Kompetenzen herauszuarbeiten, sondern auch um das Bewusstwerden der persönlichen Abneigungen, möglichen Defizite und Schwächen sowie der Branchenvorlieben.
  3. Jobsuche und Recherche
    Ist die Entscheidung über die künftige berufliche Orientierung gefallen, unterstützt der Berater in einer nächsten Phase die Führungskraft bei der zielgerichteten Recherche geeigneter Zielfirmen und Zielpositionen. Der offene und der verdeckte Stellenmarkt werden bei der Beratung gleichermaßen bearbeitet, die Marktkenntnisse werden herangezogen sowie die Branchen-, Kunden- und persönlichen Netzwerke aktiviert und genutzt.
  4. Bewerbungsunterlagen
    Outplacement-Berater helfen in der folgenden Phase aussagekräftige schriftliche Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Hierbei geht es darum, Lebensläufe zu optimieren und passgenau zuzuschneiden, Anschreiben prägnant zu formulieren und das Kurzprofil in Netzwerken ansprechend darzustellen.
  5. Vorstellungsgespräch
    Die Outplacement-Beratung hilft bei der professionellen Selbstdarstellung und Selbstpräsentation im persönlichen Vorstellungsgespräch, in Assessment-Centern sowie Management-Audits. An dieser Stelle können die Führungskräfte auf Stärken, Erfahrungen und Erfolge zugreifen, die sie sich in einer früheren Phase der Outplacement-Beratung mithilfe der Stärken- und Erfolgsbilanz systematisch erarbeitet haben. Eine souveräne Ausstrahlung, Sympathie und Selbstbewusstsein sind neben der fachlichen Qualifikation die wichtigsten Erfolgsgaranten bei Bewerbungen. Laut Umfragen unter Personalentwicklern kommt es beim Vorstellungsgespräch zu 60 Prozent auf die Bewertung der Persönlichkeit an, zu 30 Prozent auf die Leistungsmotivation und nur noch zu 10 Prozent auf die fachliche Qualifikation. Der Outplacement-Berater trainiert das überzeugende, authentische Auftreten mit der Führungskraft.
  6. Vertragsverhandlung und Entscheidungsphase
    Kommt es nach Gesprächen mit potentiellen Arbeitgebern zu einem Vertragsangebot, stehen die Outplacement-Berater auch bei der Entscheidungsfindung beratend zur Seite. Es gibt immer Spielräume, die zwar nicht überreizt, aber dennoch genutzt werden sollten. Als abschließender Schritt einer Outplacement-Beratung besteht auch die Möglichkeit der Begleitung während der ersten Zeit im neuen Job.

Möchten auch Sie einen Partner an Ihrer Seite wissen, der Sie auf Ihrem Weg in den Job begleitet? 
Dann suchen Sie sich einen Karriere-ExpertentemPERSO EXPERTS unterstützt und begleitet Sie auf Ihrem Karriereweg!

temPERSO EXPERTS – Einführung in Assessment Center

Wer einen Spitzenjob anstrebt, der kommt an so genannten Assessment Center kaum noch vorbei. Wer im Assessment Center besteht, ist seinem Traumjob ganz nahe. Wie gut sind Sie auf diese Herausforderung vorbereitet?
Das Assessment Center, abgekürzt AC, ist ein strukturiertes Verfahren zur Personalauswahl. Unternehmen nutzen dieses Verfahren zur Rekrutierung von Mitarbeitern. Durch unterschiedliche Aufgaben und Übungen werden die Bewerber über eine Zeitspanne von ein bis drei Tagen auf Herz und Nieren bezüglich ihrer fachlichen Kompetenz und ihres sozialen Verhaltens analysiert.
Ziel ist, die Kandidaten zu ermitteln, deren Fähigkeiten und Eigenschaften für die zu besetzende Stelle am vielversprechendsten sind. Mit unterschiedlichen Übungen und Aufgabenstellungen lässt sich besser feststellen, ob Job und Bewerber zueinander passen, als dafür nur ein Vorstellungsgespräch heranzuziehen.
Dazu muss sich der Bewerber in Einzel- und Gruppentests behaupten. Das AC besteht aus unterschiedlichen Teilen: Einzelgespräche, Rollenspiele, Selbstpräsentation, Persönlichkeitstests, Konzentrationstests, Gruppendiskussionen sowie hypothetische Fallstudien.
Neben den Aufgaben im Assessment Center wird auch das Verhalten im Umgang mit den anderen Bewerbern beobachtet. Das AC beleuchtet das soziale Verhalten, die Konzentrationsfähigkeit, das Fach- und Allgemeinwissen, die Problemlösungskompetenz, Führungsfähigkeiten, Initiative, Kreativität, Planung, Kontrolle, Flexibilität, Entscheidungsfähigkeit, Verhalten in Stress-Situationen sowie Kommunikationsfähigkeit der Bewerber. Diese Fähigkeiten und Eigenschaften sind von relevanter Bedeutung, denn sie bestimmen nur allzu oft über ein produktives Betriebsklima und den geschäftlichen Erfolg eines Unternehmens.
Wer Konflikte erfolgreich löst, Diskussionen zu seinen Gunsten entscheidet, kompromissfähig ist, und Präsenz zeigt, dessen Persönlichkeit ist mit großer Wahrscheinlichkeit auch für das Unternehmen eine Bereicherung. Wer im AC mit diesen Fähigkeiten überzeugt, kann die Personalentscheider überzeugen, dass er auch Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern gegenüber überzeugend agieren und Sympathien wecken kann.
Bei den Übungen werden die Teilnehmer von Beobachtern bewertet. Die Beobachter gehören entweder zum Unternehmen oder beauftragten Dienstleistern. Sie sind Führungskräfte, Personaler und häufig auch Psychologen. Die Ergebnisse werden mit den Anforderungen des Unternehmens abgeglichen. Die Beobachter sehen, wie der Bewerber an Probleme herangeht, wie er in einer Teamstruktur agiert und reagiert. So können die Personalentscheider sich vorstellen, wie dieser AC-Teilnehmer später im Unternehmen arbeiten wird.

Die Teilnahme an einem Assessment Center ist ein wichtiger Step auf dem Weg zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Kandidat und Unternehmen.
temPERSO EXPERTS wünscht Ihnen für die Vorbereitung auf ein Assessment Center und Ihre Teilnahme viel Erfolg!

temPERSO EXPERTS – Leitfaden für Ihr Vorstellungsgespräch

Fach- und Führungskräfte haben oft beste Referenzen, werden zum Vorstellungsgespräch eingeladen und kommen am Ende dennoch nicht zum Zug. Woran das liegt? In vielen Fällen an der Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch.

Die Kernfrage lautet: Wie habe ich bei der Jobsuche am Ende die Nase vorne? Denn bei der Bewerbung ist es wie bei den olympischen Spielen: Die "Goldmedaille" wird nur ein Mal vergeben. Wer aus dem Bewerbungsrennen als zweiter Sieger hervorgeht, steht mit leeren Händen da. Deshalb hier einige Tipps, wie Sie Ihre Top-Stelle ergattern.

Vorstellungsgespräche laufen meist nach demselben Muster ab. Es werden häufig die klassischen Fragen an die Bewerber gestellt. Man wird Sie auffordern, wichtige Stationen Ihres Werdegangs und bisherige Tätigkeiten zu beschreiben. Verzichten Sie auf langweilige chronologische Angaben. Konzentrieren Sie sich auf wesentliche Dinge. Ihr Gegenüber kennt Ihren Lebenslauf bereits und ist deshalb nicht daran interessiert, nochmals alle Punkte aufgezählt zu bekommen.

Setzen Sie Schwerpunkte und gehen Sie direkt auf Ihre beruflichen Stärken ein. Machen Sie sich vor dem Gespräch bereits Gedanken darüber, warum diese Stelle der nächste konsequente Schritt Ihrer Karriere ist. Schärfen Sie Ihr Profil, werden Sie sich über Ihre Stärken bewusst und betonen Sie diese. Analysieren Sie Ihr Know-how und Ihre Erfahrungen. Überlegen Sie, welche Fähigkeiten Sie zum idealen Bewerber machen und welche Erfahrungen Sie qualifizieren. Lassen Sie es nicht auf oberflächlichen Aussagen beruhen. Werden Sie konkret! Was haben Sie konkret gemacht, und was waren die besonderen Herausforderungen dabei?

Nach den Fragen zu Ihrer Qualifikation folgen Fragen zu Ihrer Person. Hier stehen Ihre sozialen Kompetenzen und Soft Skills im Vordergrund: Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Stressresistenz, um einige zu nennen. Der Personaler möchte erfahren, wie Sie Herausforderungen meistern, was Sie anspornt, wie Sie in bestimmten Situationen reagieren, wie Sie mit Problemen umgehen, wie Sie im Team arbeiten.

Der schwierigste Teil eines Gesprächs ist wahrscheinlich, wenn die persönlichen Schwächen zur Sprache kommen. Falls Ihnen keine Schwächen einfallen, hinterlässt dies den Eindruck einer mangelnden Selbstreflexion. Jeder Mensch hat Schwächen. Machen Sie sich Ihre Schwächen bewusst. Diese Schwächen dürfen Sie jedoch in der Ausübung Ihrer Tätigkeit nicht negativ beeinflussen.

Vielen Berufserfahrenen fallen die Analyse des persönlichen Profils und die angemessene Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch schwer. Ihnen auch? Dann suchen Sie sich einen Partner – einen Karriere-Experten: temPERSO EXPERTS unterstützt und begleitet Sie auf dem Weg zu Ihrem Traumjob!