temPERSO EXPERTS: Körpersprache im Vorstellungsgespräch – darauf kommt es an!

Ihre Bewerbung und Ihre fachliche Qualifikation sind dem Personaler positiv aufgefallen. Sie sind zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Nun müssen Sie auch persönlich überzeugen. Dabei sind allerdings die Worte allein nicht ausreichend. Ihr persönlicher Erfolg hängt zu einem großen Teil auch von Ihrer Körpersprache ab. Diese verrät dem Personaler viele Informationen, die über das gesprochene Wort hinausgehen. Erst wenn die nonverbalen Signale zu den Aussagen und dem restlichen Bild des Bewerbers passen, entsteht ein stimmiges Bild von Ihrer Person.

temPERSO EXPERTS gibt Ihnen Tipps, wie Sie im Vorstellungsgespräch Ihre Körpersprache richtig einsetzen und einen positiven Eindruck hinterlassen.

Sie sprechen nicht nur mit Worten, sondern auch mit Ihrem gesamten Körper. Ihr Körper sendet Signale aus, ob Sie wollen oder nicht. Diese nonverbale Sprache nimmt Ihr Gesprächspartner wahr – bewusst oder unbewusst - und kann die Entscheidung für oder gegen Sie als Kandidaten für eine zu besetzende Stelle entscheidend beeinflussen. Es ist also extrem wichtig, positiv wahrgenommen und positiv im Gedächtnis verankert zu werden. Ihre Qualifikationen können noch so passend sein, ohne Sympathie wird es schwierig, den Personaler von sich zu überzeugen. Eine stimmige Körpersprache aus Begrüßung, Gestik, Mimik, Körperhaltung sowie Verabschiedung wollen gekonnt eingesetzt sein.

Begrüßung

Der erste Eindruck zählt - bereits die Begrüßung im Vorstellungsgespräch ist sehr wichtig. Ist diese negativ, wird es schwierig, den Personaler im Verlauf des Gesprächs für sich zu gewinnen. Blickkontakt, Händedruck und Körperhaltung entscheiden neben dem optischen Erscheinungsbild über den ersten Eindruck. Begrüßen Sie Ihren Gesprächspartner mit einem kurzen, festen Händedruck. Drücken Sie die Hand, nicht schütteln. Ein professioneller Handschlag dauert etwa drei bis vier Sekunden, nicht länger. Halten Sie bei der Begrüßung Blickkontakt und lächeln Sie. Sie vermitteln Aufmerksamkeit, Selbstsicherheit und Freude über das Kennenlernen.

Körperhaltung

Auch im weiteren Verlauf des Vorstellungsgesprächs entscheidet die Körperhaltung über den Eindruck, den Sie hinterlassen. Lümmeln Sie sich nicht in den Stuhl, sitzen Sie aufrecht auf der gesamten Sitzfläche, damit Ihr Atem fließen kann - ein eingeknickter Oberkörper wirkt sich negativ auf die Kraft Ihrer Stimme aus. Nehmen Sie eine angenehme offene Körperhaltung ein, die Arme und Hände locker im Schoß – alles andere wirkt verkrampft und angespannt. Ihr leicht vorgelehnter Oberkörper signalisiert Engagement und Interesse. Wechseln Sie ab und an Ihre Haltung, gerne auch der Ihres Gesprächspartners angepasst. Das Spiegeln der Körpersprache, der sogenannte Chamäleon-Effekt, stellt Vertrauen sowie Sympathie her und lässt die Gesprächssituation keinen statischen Charakter annehmen.

Zuhören

Werden Sie etwas gefragt, schauen Sie Ihren Gesprächspartner an. Zeigen Sie ihm damit, dass Sie bei der Sache sind. Er muss das Gefühl haben, im Mittelpunkt Ihres Interesses zu stehen. Um sich die Räumlichkeiten anzuschauen, ist jetzt keine Zeit und sendet das falsche Signal. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Gegenüber.

Gestik

Unterstreichen Sie Ihre Worte mit Gesten, aber übertreiben Sie nicht, bleiben Sie ruhig und dezent. Übertriebenes Gestikulieren könnte schnell unangemessen wirken und mangelnde Selbstkontrolle und Nervosität signalisieren. Stützen Sie sich nicht auf den Tisch auf. Sie möchten schließlich nicht angriffslustig und einschüchternd wirken. Verschränken Sie Ihre Arme, deutet das auf Abwehr und Selbstschutz hin. Ständiges Spielen an den Fingern, häufiges Kratzen, an den Ringen spielen, durch die Haare streichen lassen Sie nervös, unsicher und gestresst wirken.

Mimik

Geben Sie Ihren Gesprächspartner während des Zuhörens kleine Rückmeldungen über Ihre Mimik. Sie zeigt, ob Sie wirklich Interesse an dem Job haben. Ein freundliches Lächeln ist dabei das schlagende Argument und bricht das Eis. Achten Sie jedoch darauf, dass es ehrlich ist und nicht aufgesetzt wirkt. Im Idealfall behalten Sie sich das dezente Lächeln auch beim Sprechen. Ihre Aussagen wirken so „wärmer“ und Sie kommen insgesamt sympathischer rüber.

Blickkontakt

Wenden Sie sich Ihrem Gesprächspartner zu und halten Sie Blickkontakt. Hören Sie zu, nicken Sie und lassen Sie Ihren Gesprächspartner immer ausreden. Sind Sie mit Erzählen an der Reihe, sollten Sie den Blickkontakt nicht durchgehend halten. Unterbrechen Sie ihn für ein paar Sekunden und beziehen Sie auch die anderen Personen im Raum ein. Kehren Sie jedoch immer wieder zum Fragesteller zurück. Wenn Sie sich mit mehreren Personen unterhalten, sollten Sie bei Ihren Antworten hauptsächlich der Person in die Augen schauen, die eine Frage an Sie gerichtet hat.

Verabschiedung

Die richtige Verabschiedung ist mindestens so wichtig wie der erste Eindruck einer gelungenen Begrüßung und der Gesprächsverlauf, denn sie hallt nach. Der Abschied ist schließlich das letzte, was Ihr Gesprächspartner von Ihnen im Gedächtnis behält. Ihre aufrechte Haltung, Ihre adäquate Körpersprache sowie Ihr Blickkontakt bis zur finalen Verabschiedung signalisieren volle Aufmerksamkeit und Ihren Respekt gegenüber dem Personaler.

Behalten Sie diese Punkte im Hinterkopf und arbeiten Sie an Ihrer Körpersprache, dann sind Sie auf dem Weg zu Ihrem neuen Job ein ganzes Stück weiter.

temPERSO EXPERTS wünscht Ihnen viel Erfolg und unterstützt Sie gerne in Ihrem beruflichen Werdegang.