temPERSO EXPERTS – Was in Ihre Bewerbung gehört

Was alles in eine Bewerbung gehört, ist nicht bei jedem Bewerber gleich, vielmehr ist es abhängig von Alter und Berufserfahrung. Ein 20- und 30-jähriger Bewerber hat sicherlich noch nicht die Menge an Zeugnissen, die ein 40- oder 50-jähriger Bewerber vorzuweisen hat. Damit Sie sich bei Ihrer Bewerbung nicht verzetteln, gibt Ihnen temPERSO EXPERTS Tipps für Ihre Bewerbungsunterlagen.

Nicht alles, was man den Bewerbungsunterlagen beilegen kann, gehört auch in die Bewerbung. Je nach Stelle und Karriereverlauf unterscheiden sich die Unterlagen.

Der Einsteiger: Sie sind gerade erst fertig mit der Realschule, möchten sich für eine Ausbildungsstelle bewerben, haben jedoch noch nicht viel Material für den Lebenslauf. Hier rät die Bundesagentur für Arbeit, sowohl Nebenjobs, ehrenamtliche Tätigkeiten als auch Praktika im Lebenslauf anzugeben. Dadurch können die Personalentscheider beispielsweise auf bestimmte Soft Skills der Bewerber schließen.

Der Absolvent: Hochschulabsolventen können bereits ein paar Stationen mehr im Lebenslauf verzeichnen: Praktika, Auslandssemester, Projekte. Dabei sollte das Wichtigste nach oben in den Lebenslauf, nicht nur ins Anschreiben.

Der Wechsler: Sie sind Mitte 30, haben die ersten Stufen Ihrer Karriereleiter hinter sich und möchten sich nun verändern. Jetzt hat das Abiturzeugnis nichts mehr in der Bewerbung verloren. Berücksichtigen Sie für Ihre Bewerbung lediglich die vergangenen fünf bis zehn Jahre. Eventuell können Sie auch passende Schulungen und Trainings für den beruflichen Wechsel vorlegen, um den Jobwechsel positiv zu beeinflussen und die Beweggründe für den Wechsel glaubwürdig zu machen. Gerade Wechsler sind für viele Arbeitsgeber interessante Bewerber, weil sie oft mehr mitbringen als die standardmäßig ausgebildeten Bewerber der entsprechenden Branche.

Der Aufsteiger: Sehen Sie sich auf dem Weg vom Mitarbeiter zum Chef, sollten Sie wissen, dass ein Führungsjob gänzlich andere Verhaltensweisen und Prioritäten erfordert. Je höher die Position, desto weniger kommt es auf Fachqualifikation oder Spezialwissen und umso mehr auf allgemeine Managementfähigkeiten, Führungserfahrung, Führungsqualitäten sowie Persönlichkeit an.

Der Rückkehrer: Wer mehrere Jahre aus dem Job ist, weil er sich um die Kinder gekümmert hat, hat im Lebenslauf eventuell weniger Stationen auf der Karriereleiter. In diesem Fall greift nicht die Fünf- bis Zehn-Jahres-Regel für die Bewerbungsunterlagen. Was man vor der Pause gelernt und gemacht hat, gehört auf jeden Fall in die Bewerbung. Außerdem ebenfalls die in der Elternzeit durchgeführten Weiterbildungen, ehrenamtliches Engagement im Sportverein bzw. Elternbeirat und sonstige Tätigkeiten in der Kinderpause. Dadurch signalisieren Sie Ihrem potenziellen Arbeitgeber, dass Sie sich auch in dieser Zeit fit gehalten haben. Indem Sie darüber hinaus beispielsweise die Betreuungsform Ihrer Kinder angeben, zeigen Sie Ihrem Arbeitgeber, dass er mögliche Bedenken seinerseits zerstreuen kann und dass Sie einsatzbereit für den Job sind.

Der Fast-Rentner: ein Arbeitsverhältnis auf Lebenszeit ist heutzutage eher eine Seltenheit. Wird man jedoch mit dem Arbeitsplatzverlust aufgrund der Insolvenz des Arbeitsgebers konfrontiert, sieht man sich gezwungen, Bewerbungen zu schreiben. In diesem Fall muss im Lebenslauf die persönliche Entwicklung aufgezeigt werden. Die Tätigkeiten beim Langzeitarbeitgeber sollten detailliert nach Positionen und Aufgaben aufgeschlüsselt werden.

temPERSO EXPERTS unterstützt Sie gerne bei Ihrer Bewerbung und wünscht Ihnen viel Erfolg für Ihren beruflichen Werdegang.